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    Infos zu HUNDEPHYSIOTHERAPIE von Anja Berger

    Bei der Hundephysiotherapie stehen immer die SCHMERZLINDERUNG und damit eine bessere LEBENSQUALITÄT im Vordergrund. Hierbei sollen insbesondere beim am Bewegungsapparat (Knochen, Muskeln, Nerven) erkrankten Hund die physiologischen, also gesunden, Funktionen wiederhergestellt, erhalten und verbessert werden.

    Die Hundephysiotherapie umfasst vielfältige Behandlungsmaßnahmen, die von klassischer Massage und Wärme-/Kälteanwendungen über passive und aktive Krankengymnastik bishin zur Elektro- und Hydrotherapie und vielem mehr reichen. Sie findet ihre Anwendung bei orthopädischen Problemen, Wachstumsstörungen, Verschleißerkrankungen, bei Lähmungen/neurologischen Erkrankungen, vor und nach Operationen, nach Unfällen und sogar bei psychologischen Auffälligkeiten, wie z. B. Angst oder Hyperaktivität.

    Die Hundephysiotherapie beinhaltet weiterhin ein Konditions- und Ausdauertraining, eine Koordinations- und Gleichgewichtsschulung oder einfach nur eine Wellnessbehandlung für ein besseres Körpergefühl und Wohlbefinden.

    In den Niederlanden, USA und England ist die Krankengymnastik beim Hund schon seit vielen Jahren eine etablierte Behandlungsform. Sie ersetzt nicht die tierärztliche Therapie, aber unterstützt diese erheblich und ist nachweislich sehr Erfolg versprechend.

    Probieren Sie es aus und gönnen Sie Ihrem Tier die bestmögliche Behandlung, die es verdient.

    Weitere Informationen finden Sie unter www.hundephysio-berger.de oder rufen Sie mich unverbindlich an: 0176 / 24 867 112. Ich freue mich auf Sie und Ihren Vierbeiner.

     

Infos für Welpeninteressenten:

 

Täglich melden sich viele Interessenten bei uns, die unbedingt einen Welpen übernehmen wollen. Sie sind der Meinung, dass es ganz einfach ist, einen Welpen zu prägen und nach ihren Wünschen zu erziehen. Auch ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass sich Welpen mehr an ihren Menschen binden, als ältere, erwachsene Hunde.

Hier wollen wir einmal einige Punkte hinsichtlich dieser weit verbreiteten Gerüchte klarstellen und noch einige Tipps für die Welpenerziehung geben.

Welpen aus dem Tierschutz dürfen laut Tierschutzgesetz „erst“ mit 9 Wochen abgegeben werden! Wir geben uns große Mühe, die Welpen in den Pflegefamilien bestmöglich mit Hunden, Menschen, Kindern und Umwelteinflüssen zu sozialisieren. Oft haben die Welpen jedoch schon unschöne Situationen in den ersten Lebenswochen erlebt, sind zu früh von der Mutter getrennt worden, etc. Deshalb kann man meistens Welpen aus dem Tierschutz nicht mit Welpen aus „erster Hand“ vergleichen. Die Sozialisierung dauert länger und es ist gut möglich, dass sich Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. Ängstlichkeit oder Unsicherheiten mit anderen Hunden eingeschlichen haben. Auch diese Hunde können noch „normal“ werden, aber es ist wichtig, viel Zeit und Geduld zu investieren.

  • Welpen sind noch nicht stubenrein!!
  •    Es ist sehr schwierig Welpen stubenrein zu bekommen. Manchmal muss damit gerechnet werden, dass sie bis zu 5 Monaten noch die Wohnung als Toilette benutzen.
  • Der schnellste Weg ist, den Welpen sofort nach dem Wach werden und nach der Fütterung immer an dieselbe Stelle zu setzen. Dort wartet man so lange, bis er sich gelöst hat. Läuft man mit dem Hund immer neue Wege, sind die Umwelteindrücke so interessant, dass es zu spannend ist, um sich zu lösen.
  • Erst nach erfolgreicher Erleichterung kann der Spaziergang fortgesetzt werden.
  • Sollte man das Hundekind auf frischer Tat ertappen, sich in der Wohnung zu lösen, greift man sich den kleinen Schlingel und bringt ihn wieder genau an seinen „Löseplatz“. Ist das Malheur bereits passiert, bleibt dem Menschen nur, „es“ zu beseitigen. Ohne Geschimpfe und Gezeter! Seien Sie beim nächsten Mal einfach schneller, dann geht auch nichts daneben. Je seltener es der Welpe „schafft“, die Wohnung zu verschmutzen, desto schneller ist in seinem Gehirn verankert, wo sich der tatsächliche Löseplatz befindet! Anfangs sollten Sie alle 2 bis 3 Stunden mit dem Welpen raus. Je nach Alter kann diese Zeit dann langsam ausgedehnt werden.
  • Prägung eines Welpen kostet viel Zeit!
  • Die Prägung des Welpen ist ein zeitintensives Verfahren. Der junge Hund muss langsam an alle Umweltreize, wie z.B. Geräusche von Verkehr, Müllabfuhr, Spielplätzen, Schulhöfen, Plastiktüten, Skateboardern, Rollstühlen, Kinderwagen, etc. gewöhnt werden.
  • Auch Bus, Bahn, Autofahren sind für einen jungen Hund ein manchmal beängstigendes Erlebnis. Deshalb ist es wichtig für den Hund, diese Erfahrungen immer positiv zu verknüpfen. Jede Übungseinheit muss positiv beendet werden! Ansonsten kann es sein, dass der Hund lebenslang Angst vor einem Geräusch oder einem Gegenstand hat! Man sollte mehrmals täglich 5-10 Minuten üben, statt einmal am Tag eine halbe Stunde, denn Welpen können sich nicht so lange konzentrieren und der Hund wird überreizt.

Infos für Listenhundinteressenten:

Listenhunde sind Hunde der so genannten Kampfhunderassen.

Seit 2001 gelten strenge Gesetze und Auflagen, die der Halter einer solchen Rasse erfüllen muss. Die Rassen, die als „gefährlich“ eingestuft werden, sind in einer Rassenliste erfasst, die aber von Bundesland zu Bundesland variiert. Die Rassen werden in zwei bis drei Kategorien eingeteilt, die die potentielle Gefährlichkeit der Rassen darstellen soll.

 Folgende Rassen sind betroffen:

  • Pitbull
  • American Staffordshire Terrier
  • Bullterrier
  • Tosa Inu
  • Dogo Argentino
  • English Staffordshire Bullterrier
  • Bullmastiff
  • Bordeauxdogge
  • Mastiff
  • Mastino Napoletano
  • Mastin Espanol
  • Fila Brasiliero

Je nach Bundesland sind die Rassenlisten aber erweitert (z.B. Bayern, Brandenburg, NRW) oder verkürzt (z.B. Berlin). Einige Gemeinden erheben eine erhöhte „Kampfhundsteuer“. Diese kann bis zu 1200€ pro Jahr betragen. Erkundigen Sie sich vorher bei dem zuständigen Finanzamt!

Bitte informieren Sie sich selbst bei Ihrer zuständigen Behörde.

Anmeldung:

Listenhunde müssen, je nach Kategorie, beim Ordnungsamt bzw. beim Veterinäramt angemeldet werden.

Hierzu muss der Hund bei der Behörde vorgestellt werden. Eine Anmeldebescheinigung wird ausgestellt. Dazu müssen der Impfpass, mit gültigen Impfungen, ein Mikrochip und eine Hundehaftpflichtversicherung nachgewiesen werden.

Der Hund muss mit seinem Halter eine Wesensüberprüfung bei einem anerkannten Gutachter absolvieren. Der Halter muss einen Sachkundenachweis erbringen, d.h. er muss in einem Test beweisen, dass er verantwortungsbewusst und sachkundig einen „gefährlichen Hund“ führen kann.

Nur Halter über 18 Jahre dürfen einen Listenhund anmelden. Jeder, der mit dem Hund spazieren geht, muss über 18 Jahre alt sein und über einen Sachkundenachweis verfügen.

 Ein behördliches Führungszeugnis wird vom Ordnungsamt angefordert. Darin dürfen keine Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, keine Körperverletzung und anderen Gewalttaten stehen.

Ist alles nachgewiesen, wird die Haltungsgenehmigung ausgestellt. Diese ist immer mit sich zu führen und bei Kontrollen vorzuzeigen.

Eine große, grüne Plakette wird am Halsband gut sichtbar befestigt. Der Sachkundenachweis ist immer mit sich zu führen.

Das Bestehen des Wesenstests bedeutet nicht, dass der Hund ab jetzt ohne Maulkorb laufen darf! Es besteht weiterhin Maulkorb- und Leinenzwang (max. 2 m), außer in ausgeschilderten Hundeauslaufgebieten. Hier darf der Hund mit Maulkorb, aber frei laufen.

Kostenbeispiele für Berlin:

Anmeldung: 31€      grüne Plakette: 52€    Führungszeugnis: 13€

 

Alter Hund, na und?

„Ich möchte so gerne einen Hund, habe aber keine Zeit einen Welpen aufzuziehen, deshalb verzichte ich“.

So oder so ähnlich sind oft die Aussagen von Nicht (mehr) -hundehaltern, wenn man fragt, warum sie keinen eigenen besitzen, wenn sie doch so viel Liebe und Zeit zu vergeben haben.

Erst einmal ist es sehr löblich, wenn Menschen einsichtig sind und das Bedürfnis eines Welpen richtig einschätzen; es braucht sehr, sehr viel Zeit, gute Nerven und eine gehörige Portion Humor, ein Hundekind ordentlich großzuziehen (s. Ausführung zur Welpenaufzucht auf dieser Seite). Diese Voraussetzungen liegen bei den wenigsten Menschen vor und die meisten Hundebabys sind nicht zu beneiden.

Aber auf einen Hund verzichten, weil ich keinen Welpen großziehen kann? Auf keinen Fall! Niemals würde ich auf diese Art von Beziehung in meinem Leben verzichten! Aber wenn man voll berufstätig ist, das ganze Leben lang, wo ist da Zeit für die Aufzucht eines Hundekindes? Gar nicht!

Die Lösung des Problems könnte einfacher nicht sein: Die Tierheime sind voll von Hunden jeden Alters, Größe, Rasse usw. Da ist für jeden der Passende dabei. Man muss sich nur die Mühe machen, ein wenig zu gucken. Das ist in Zeiten des Internets auch nur noch ein zeitlicher Aufwand, den man aber für die Suche nach dem richtigen Welpen auch hätte.

 

Welche Vorteile hat der ältere Hund? Ganz viele!

 Er ist schon stubenrein, kann bereits mal ein paar Stunden allein bleiben, der Charakter ist ausgebildet, man erhält kein „Überraschungsei“, sondern kann erkennen, was auf einen zukommt. Und der Spaß beginnt vom ersten Tag des Einzuges des Hundes! Denn Hand aufs Herz: so niedlich das Hundebaby ist, es bedeutet wochenlang Arbeit, Arbeit, Arbeit.

Der erwachsene Hund hat sich nach spätestens zwei, drei Tagen eingelebt und passt sich dem Alltag seines Menschen an.

Viele Menschen glauben, der Hund lernt nicht mehr, wenn er erst mal „groß“ ist. Die Mär vom „was Hänschen nicht lernt... „ hält sich hartnäckig. Schade, dass die Intelligenz unseres besten Freundes stets so unterschätzt wird, denn ein Hund lernt so lange wie er atmet! Und das tut er gerne! Als Rudeltier möchte er nur eins: die Sicherheit seines Sozialverbundes genießen. Er wird sich stets bemühen, seinen Menschen alles recht zu machen, um den Ausschluss aus diesem Verbund zu verhindern! Fehlverhalten, die Hunde an den Tag legen, sind Anzeichen für eine falsche Erziehung durch den Menschen und lässt nicht Rückschlüsse auf einen schlechten Charakter eines Hundes zu. Es gibt nichts, was man einem Hund nicht beibringen oder abgewöhnen kann, egal wie alt er ist! „Mensch“ muss sich einfach nur ein bisschen Mühe geben. Geduld, Konsequenz und manchmal etwas Einfallsreichtum sind von uns gefordert. Bei Problemen helfen wir gerne!

Beim Tierschutzverein meines Vertauens kann man sicher sein, dass man mir bei der Auswahl des passenden Hundes hilft; den Vereinen ist sehr daran gelegen die Rückgabe des Hundes im Vorfeld auszuschließen. Dafür müssen die Lebensumstände, in die man den Hund mit einbeziehen möchte, ehrlich und offen dargelegt werden. Nur dann kann es gelingen das passende Familienmitglied zu finden. Manchmal ist vielleicht nicht gleich der Richtige dabei. Dann wartet man eben ein wenig. Täglich werden neue Abgabehunde gemeldet.

Auch ältere Menschen wünschen sich oft einen Hund. Das ist eine kluge Entscheidung: man hat eine Aufgabe, ist nicht allein und knüpft Kontakte mit anderen Haltern. In den Tierschutzvereinen sind oft ältere Hunde in der Vermittlung, deren Halter diese nicht mehr versorgen konnten. Auch hier passt zu jedem Töpfchen ein Deckelchen. Und in den seltensten Fällen kann ein älterer Mensch den Bedürfnissen eines jungen Hundes nachkommen. Leider entscheiden sich manche ältere Leute trotzdem für ein Jungtier, aus genau den oben beschrieben Vorurteilen. Wenn sie dann selbst den Hund nicht mehr versorgen können, kommt der Hund in den Tierschutz. Und da will ihn dann wieder keiner, weil er ja so alt ist... Können wir diesen Kreislauf zum Wohle der Hunde nicht endlich durchbrechen?

Aber auch wer einen Kinderkumpel, zukünftigen Agilitychampion, zuverlässigen Wächter, Begleiter ins Büro, Joggingpartner oder einfach nur einen besten Freund sucht, findet dies im Tierschutz. Fragen Sie uns.

Glück ist das Einzige was sich verdoppelt wenn man es teilt. Teilen Sie Ihr Leben mit einem Hund aus dem Tierschutz. Ich garantiere Ihnen eine Menge Freude und Spaß! Geben Sie den Hunden eine Chance, sie haben es verdient. Auch Hunde wollen nur das, was alle Lebewesen sich wünschen:

              irgendwo dazu gehören!