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 Alles begann 1996.

 Wir bekamen unseren ersten Hund von Bullterrier in Not e.V.
  aus dem Tierschutz und waren überglücklich!

 Doch dann fingen wir an, uns überhaupt mit dem
 Tierschutzgedanken auseinander zu setzen.

 Warum landeten so viele, tolle Hunde überhaupt im Tierheim?

 Die Geschichten und Leidenswege der Tiere machten
 uns erst einmal sprachlos – wir fühlten uns wie gelähmt vor
 Schreck.

 Daraufhin begannen die Überlegungen, wie wir wenigstens ein
 bisschen helfen könnten.

 Am Anfang sammelten wir Decken, Halsbänder und Leinen und
 übernahmen mal eine Fahrt zum Tierarzt, etc. So tauchten wir
 immer mehr in die Welt des Tierschutzes ein.

 Doch wir wollten mehr helfen.

 Bald darauf bekamen wir unserem ersten Pflegehund. Natürlich
 fiel uns die Trennung nach der Vermittlung sehr schwer. Doch wir
 wussten ja, dass noch mehr Tiere im Zwinger waren und auf ein
 kuscheliges Zuhause warteten. So folgten die nächsten…

 Im Jahr 2000 waren die Folgen der Hundeverordnung zur
 Haltung gefährlicher Rassen deutlich spürbar. Die Pflegefamilien
 durften keine Listenhunde mehr halten, es fanden sich keine
 neuen Pflegeplätze und alles schien verloren.
 Nur noch wenige Familien trauten sich überhaupt zu, einen
 Listenhund aufzunehmen. Andere durften von Vermieterseite
 her nur „normale Hunde“ aufnehmen.

 Aus der Not heraus bekamen wir die ersten
 „Nichtlistenhunde“ aus dem Tierheim und gründeten eine
 Zweigstelle unseres Vereins Bullterrier in Not e.V. in Berlin.

 Anfangs waren es sehr alte Pudelmischlinge, dreibeinige Spitze,
 bissige Jack- Russelmischlinge oder einfach sehr kranke und im
 Tierheim leidende Hunde.

 Da der Andrang sehr groß wurde, bauten wir uns ein Netz aus
 Pflegefamilien auf, die unsere Hunde artgerecht hielten und
 wieder aufpäppelten.

 So versuchten wir über die Jahre hinweg, so vielen Hunden wie
 möglich zu helfen, sie artgerecht unterzubringen, tierärztlich zu
 versorgen und ihnen, wenn nötig, wieder soziale Sicherheit zu
 geben. Mit viel Geduld und Liebe seitens unserer treuen
 Pflegefamilien waren diese Resozialisierungsversuche auch sehr
 erfolgreich und wir konnten viele Hunde in ein neues Leben mit
 zuverlässigen und liebevollen neuen Besitzern übergeben.

 

 Unser Ziel:

  Ziel und Aufgabe unseres überregional arbeitenden Vereins ist
  es, so vielen Hunden wie möglich zu helfen, indem wir sie

  vorübergehend in Pflegefamilien aufnehmen, sie tierärztlich
  versorgen, mit ihnen trainieren, um sie dann in geeignete Hände
  zu vermitteln.

  Natürlich wissen wir, dass wir nicht jedes Tier retten können! 
  Alles ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber wir tun 
  unser Bestes um wenigstens einigen Tieren zu helfen!

  Wir nehmen Hunde egal welcher Rasse sie angehören. Ob groß,
  klein, alt, behindert, dick oder dünn. Jeder Hund hat ein Recht 
  auf ein schönes, geeignetes Zuhause und es macht für uns keinen 
  Unterschied, welcher Rasse der Hund angehört, oder was für ein
  Mischling Hilfe braucht.


  Wir arbeiten eng mit anderen Tierheimen, bzw.
  Tierschutzvereinen zusammen.


  Als gemeinnütziger Verein finanzieren wir uns ausschließlich aus
  Sach- und Geldspenden von Tierfreunden.
  Zum Wohle der Tiere wird es als erforderlich angesehen, dass 
  der Halter folgende Ansprüche erfüllt:

  • Sachkundigkeit
    - harmonische Beziehung zwischen Hund und Halter
    - finanzielle Sicherheit
    - Zuverlässigkeit und Seriosität.
  • Ein besonderes Anliegen ist die Förderung einer harmonischen Beziehung zwischen Hund und Halter. Dazu ist es unerlässlich, dass der Halter Zugang zum Tier findet, dessen Kommunikation versteht und die Bedürfnisse und Stimmungen seines Hundes erkennen und beachten kann. Erfahrungen und Empfehlungen zum Umgang mit Hunden gibt der Verein gerne weiter. Es ist erwiesen, dass Vertrautheit und Akzeptanz zwischen Hund und Halter soziale Sicherheit fördert und somit eventuelle Risiken gegenüber der belebten Umwelt herabgesetzt werden.
    Bei Konflikten zwischen Hund und Mensch berät der Verein auf Anfrage und vermittelt ggf. an kompetente Tierverhaltenstherapeuten in Wohnortnähe.
  • Das Bestreben des Vereins wird von der Erkenntnis geleitet, dass wir Menschen für die uns anvertrauten Mitgeschöpfe Verantwortung zeigen.
    Wir sind bestrebt, dafür zu sorgen alles in unseren Kräften stehende zu tun, lebensfreundliche und tierschutzgerechte Bedingungen zu schaffen.
  • Mit allen Organisationen die tier-, menschen- und umweltgerecht handeln, erklären wir uns solidarisch.